Marsilius kontrovers: Der vermessene Mensch – Zwischen Diagnose, Prävention und Selbstoptimierung
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Marsilius kontrovers: Der vermessene Mensch – Zwischen Diagnose, Prävention und Selbstoptimierung
UniHeidelberg
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Donnerstag, 24.09.2026, 19:00 Uhr im Marsilius-Kolleg, Im Neuenheimer Feld 130.1, 69120 Heidelberg.
Podium:
Prof. Dr. Claudia Denkinger, Infektionsmedizin und Global Health
Prof. Dr. Stefanie Gänger, Geschichte
Prof. Dr. Thorsten Moos, Systematische Theologie/Ethik
Prof. Dr. Ulrich Schwarz, Biophysik
Moderation:
Prof. Dr. Michael Boutros, Genomforschung
Direktor des Marsilius-Kollegs
Prof. Dr. Friederike Nüssel, Systematische Theologie
Direktorin des Marsilius-Kollegs
Die Möglichkeiten, den menschlichen Körper zu messen, wachsen stetig – und mit ihnen die Hoffnung, Gesundheit immer besser verstehen, vorhersagen und beeinflussen zu können. Die Geschichte der Medizin ist auch eine Geschichte ihrer Messverfahren – von der Einführung des Fiebermessens im späten 19. Jahrhundert über die routinemäßige Bestimmung von Blutwerten in der Mitte des 20. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Analyse genetischer Daten. Die Vermessung des Körpers beschränkt sich auch längst nicht mehr auf den klinischen Raum, sondern wird zunehmend Teil des täglichen Lebens, insbesondere durch das Tragen von Smartwatches, und wird deshalb auch zunehmend zur Selbstoptimierung verwendet. Diese Entwicklung führt zwangsläufig zur Frage, wo die Grenzen liegen zwischen medizinischer Diagnose, sinnvoller Prävention und dem Wunsch nach Selbstoptimierung? Wie zuverlässig und sinnvoll ist die zunehmende Vermessung des menschlichen Körpers? Können wir aus der Geschichte lernen, in welchem Sinne eine zunehmende Vermessung in der Gesellschaft aufgenommen wurde? Wie verändert die zunehmende Vermessung des Körpers unser Verständnis von Gesundheit – und was bedeutet es für unser Menschenbild, wenn immer mehr Aspekte unseres Körpers in Daten und Messwerte übersetzt werden?
Auf dem Podium treffen Expert:innen aus Medizin, Biophysik, Geschichtswissenschaft sowie Theologie und Ethik aufeinander, um gemeinsam und mit dem Publikum zu diskutieren, welche Chancen und Probleme die zunehmende Vermessung des Menschen mit sich bringt – und wie sie Medizin, Gesellschaft und unser Verständnis des Menschen verändert.
Das Publikum im Saal und im Livestream sind eingeladen, sich einzubringen und mitzudiskutieren: Am Donnerstag, 24. September 2026, 19:00 Uhr im Hörsaal des Marsilius-Kollegs, Im Neuenheimer Feld 130.1, 69120 Heidelberg.
Die Veranstaltung im Marsilius-Kolleg wird simultan ins Englische übertragen.
Die Diskussionsveranstaltung ist Teil der der Marsilius-Akademie „Feel the Heat: Science and Histories of Fever“ 20.-25.9.2026.
Podium:
Prof. Dr. Claudia Denkinger, Infektionsmedizin und Global Health
Prof. Dr. Stefanie Gänger, Geschichte
Prof. Dr. Thorsten Moos, Systematische Theologie/Ethik
Prof. Dr. Ulrich Schwarz, Biophysik
Moderation:
Prof. Dr. Michael Boutros, Genomforschung
Direktor des Marsilius-Kollegs
Prof. Dr. Friederike Nüssel, Systematische Theologie
Direktorin des Marsilius-Kollegs
Die Möglichkeiten, den menschlichen Körper zu messen, wachsen stetig – und mit ihnen die Hoffnung, Gesundheit immer besser verstehen, vorhersagen und beeinflussen zu können. Die Geschichte der Medizin ist auch eine Geschichte ihrer Messverfahren – von der Einführung des Fiebermessens im späten 19. Jahrhundert über die routinemäßige Bestimmung von Blutwerten in der Mitte des 20. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Analyse genetischer Daten. Die Vermessung des Körpers beschränkt sich auch längst nicht mehr auf den klinischen Raum, sondern wird zunehmend Teil des täglichen Lebens, insbesondere durch das Tragen von Smartwatches, und wird deshalb auch zunehmend zur Selbstoptimierung verwendet. Diese Entwicklung führt zwangsläufig zur Frage, wo die Grenzen liegen zwischen medizinischer Diagnose, sinnvoller Prävention und dem Wunsch nach Selbstoptimierung? Wie zuverlässig und sinnvoll ist die zunehmende Vermessung des menschlichen Körpers? Können wir aus der Geschichte lernen, in welchem Sinne eine zunehmende Vermessung in der Gesellschaft aufgenommen wurde? Wie verändert die zunehmende Vermessung des Körpers unser Verständnis von Gesundheit – und was bedeutet es für unser Menschenbild, wenn immer mehr Aspekte unseres Körpers in Daten und Messwerte übersetzt werden?
Auf dem Podium treffen Expert:innen aus Medizin, Biophysik, Geschichtswissenschaft sowie Theologie und Ethik aufeinander, um gemeinsam und mit dem Publikum zu diskutieren, welche Chancen und Probleme die zunehmende Vermessung des Menschen mit sich bringt – und wie sie Medizin, Gesellschaft und unser Verständnis des Menschen verändert.
Das Publikum im Saal und im Livestream sind eingeladen, sich einzubringen und mitzudiskutieren: Am Donnerstag, 24. September 2026, 19:00 Uhr im Hörsaal des Marsilius-Kollegs, Im Neuenheimer Feld 130.1, 69120 Heidelberg.
Die Veranstaltung im Marsilius-Kolleg wird simultan ins Englische übertragen.
Die Diskussionsveranstaltung ist Teil der der Marsilius-Akademie „Feel the Heat: Science and Histories of Fever“ 20.-25.9.2026.
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